Media Monday #291

Puh, es ist Montag. Früh. Aber: Zeit für den Media-Monday!

Hier findet ihr die Regeln zum Media Monday. Der vorgegebene Lückentext ist hier kursiv gesetzt.

1. ____ ist in meinen Augen vielfach überschätzt, schließlich ____ .

2. Wohingegen ____ bitte gerne langsam ins Rampenlicht hinüberwechseln dürfte, immerhin ____ .

3. ____ wurde bereits von mehreren DarstellerInnen verkörpert, doch am überzeugendsten war bisher sicherlich ____ .

4. Damit ich mich so richtig grusele, muss ____ .

5. Wenn es darum geht, opulenten Luxus und den Lifestyle der High Society zu inszenieren, hat ____ die Nase ganz weit vorn, denn ____ .

6. Dystopische und/oder endzeitliche Geschichten ____ .

7. Zuletzt habe ich ____ und das war ____ , weil ____ .

1. “Vampire, the Masquerade” (Vampire, Die Maskerade) ist in meinen Augen vielfach überschätzt, schließlich ist es ein Pen&Paper-Spiel, in dem man ein Arschloch verkörpert. Den Reiz daran kann ich absolut nicht nachvollziehen, zumal die Spielreihe etliche (moralisch) anders gelagerte Spiele und Themen bietet.

2. Wohingegen die Serie “Gothambitte gerne langsam ins Rampenlicht hinüberwechseln dürfte, immerhin hypen mir das noch viel zu wenige Leute. Für mich selbst ist das mindestens eine der besten Serien, die ich mir je angeschaut habe.

3. Catwoman wurde bereits von mehreren DarstellerInnen verkörpert, doch am überzeugendsten war bisher sicherlich Camren Bicondova in der “Pre”-Version als Selina Kyle bei Gotham. Comic hin oder her: Die meisten anderen Darstellungen sind mir einfach viel zu überzeichnet dargestellt.

4. Damit ich mich so richtig grusele, muss ein Film oder ein Buch sind an die einfachsten und klassischen Regeln halten, sprich: Atmosphäre und das Grauen dort positionieren, wo es immer ein kleines Stück außerhalb der Reichweite ist. Jumpscares und Co. wirken bei mir natürlich auch, sich zu erschrecken setze ich aber nicht gleich mit dem Gefühl des Gruselns.

5. Wenn es darum geht, opulenten Luxus und den Lifestyle der High Society zu inszenieren, hat Eiskalte Engel für mich immer noch die Nase ganz weit vorn, denn diesen Film habe ich schon unendlich oft gesehen und er zieht mich immer wieder in seinen Bann. Das gilt übrigens nicht für die Folgefilme, sehr wohl aber für das Original “Gefährliche Liebschaften” von Pierre-Ambroise-Francois Choderlos de Laclos und ein paar gleichnamige Verfilmungen sowie Valmont (bei dessen Cast man Fairuza Balk ruhig mal öfter nennen könnte …).

6. Dystopische und/oder endzeitliche Geschichten mag ich sehr gern, allerdings sind Neuerscheinungen in diesem Bereich seit Jahren mit Vorsicht zu genießen. Viele tragen den “Young Adult”- oder den “All Age”-Button, was dann gleichbedeutend ist mit: Wir haben den x-ten Aufguss einer Schnulze kreiert, aber hey, wir haben ein bisschen Endzeit/Dystopie drumherum gestreut …

7. Zuletzt habe ich für die Semesterprüfungen gelernt und das war anstrengend, weil ich spät dran bin, aber unbedingt noch einiges an Lektüre dafür zu lesen hatte.

6 Kommentare

  1. Huhu,

    stimmt. An Eiskalte Engel hab ich gar nicht gedacht. Das passt natürlich auch. Toller Film.

    LG Corly

  2. Huhu!

    Heeeey, mein “Vampire”-Charakter war kein Arschloch! 😀 In meinen Augen kommt es sehr drauf an, wie die Gruppe, in der man spielt, so drauf ist, und welche Clans sie hauptsächlich spielen. Mit Tzimisce kann ich zum Beispiel überhaupt nicht!

    Ich hasse Jumpscares, aber ich liebe gepflegten, klassischen Grusel. Oder Filme wie “The Ring” (aber bitte in der japanischen Originalversion).

    Dystopien finde ich an sich auch richtig interessant, aber ich stimme dir zu, in den letzten Jahren war es oft “Liebesdreieck plus ein bisschen Dystopie”.

    LG,
    Mikka

    • Clawdeen

      Januar 23, 2017 at 1:20 pm

      Ich hab Vampire Jahre lang gespielt und weiß schon, dass es auch anders geht. Man kann aus allem so ziemlich alles machen. 😉 Die Anlage des Spiels ist aber recht eindeutig und z.B. auch durch die veröffentlichten Kaufabenteuer noch mal deutlich.

      Woah, bei “The Ring” hab ich mich sooo gegruselt. Bei beiden Versionen in dem Fall übrigens.

  3. Bei “Vampire: The Masquerade” liegt der Hauptreiz doch darin, dass der Charakter innerlich zu etwas tierischem, gierigem umgewandelt wurde, und darum ringt, eben nicht zwingend zum eiskalten Arschloch zu werden 😉 dass leider sehr viele Leute darauf abgehen, mit einem geminmaxten Char Gegner zu schnetzeln, heisst nicht, dass man nicht mehr draus machen könnte als das.

    • Clawdeen

      Januar 23, 2017 at 1:17 pm

      Ich hab es Jahre lang gespielt und weiß schon, dass es auch anders geht. Man kann aus allem so ziemlich alles machen. Die Anlage des Spiels ist aber recht eindeutig und z.B. auch durch die veröffentlichten Kaufabenteuer noch mal deutlich, wenn einem die Quellenbücher dazu zu uneindeutig sind. Dass die Spielerschaft da auch eine tendenziell eher spezielle ist, stimmt allerdings meiner Erfahrung nach durchaus. Meh.

  4. Bei 3 hab ich auch erst überlegt, sie zu nehmen, bin aber bei der gleichen Serie geblieben – was zeigt, wie stark sie ist – insofern auch Zustimmung zu 2 und ein Lächeln zu 1.

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