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Bento Basics: Was man braucht

Mittlerweile haben und nutzen wir verschiedene Bentoboxen und sind echte Fans.

Was ist denn Bento?

Bento stammt aus Japan und ist nichts anderes als eine bestimmte Form, Lebensmittel zu präsentieren: nämlich zur Mitnahme unterwegs. Da in Japan eine Mahlzeit nicht wie bei uns klassischerweise aus drei Komponenten besteht, sondern aus einer Mehrzahl kleinerer Portionen, ist diese Form dazu ausgelegt, getrennt voneinander verschiedene Komponenten miteinander zu transportieren, ohne dass sich alles vermischt oder ineinander verläuft.

Wo kaufe ich eine Bento-Box?

Zunächst einmal gibt es nicht die Bento-Box. Mittlerweile werden, dem Grundgedanken des mitgenommenen Essens folgend, alle möglichen Boxen als Bento bezeichnet oder unter diesem Begriff verkauft. Als Bento-Box kann man also durchaus auch die klassische “Stullendose” für die Schule bezeichnen, die nur über ein einziges Fach verfügt. Entsprechend sollte man zumindest in größeren Städten in so ziemlich jedem größeren Kaufhaus entsprechende Boxen bekommen können.

Es gibt aber Firmen, die sich auf solche Boxen und sonstige Transportbehälter sowie  deren Vermarktung spezialisiert haben,  beispielsweise MonbentoAladdin , Bentology und   Goodbyn. Die Unterschiede der Dosen werden recht schnell ersichtlich, wenn man sich ein paar ansieht.

Letztlich sollte man die Dose(n) wählen, die dem persönlichen Geschmack am meisten entsprechen – und das gilt sowohl für die Optik als auch für die Anzahl der Fächer und so weiter.

Worauf muss ich beim Kauf einer Bento-Box achten?

Zunächst mal ist wichtig , was man damit überhaupt transportieren möchte. Es bringt zum Beispiel wenig, eine klassische Box mit  3-4 Fächern zu kaufen, wenn man gar nicht weiß, was man in diese 3-4 Fächer packen will. Vielleicht sind zwei Fächer völlig ausreichend, oder vielleicht reichen dir auch einfach zwei verschiedene Lunchboxen, um dein Essen mitzunehmen. Auch das ist okay. Es muss nicht unbedingt eine total schicke , extra so bezeichnete Bento-Box sein, wenn es dir nicht entspricht. Das Prinzip, Essen mitzunehmen, bleibt ja dennoch erhalten.

Ein wichtiger Punkt, den man im Auge haben sollte, ist die Dichte so einer Box. Viele Dosen schließen nicht dicht, sodass man im besten Fall eine Riesensauerei in Dose und Deckel vorfindet, im schlimmsten Fall sein Essen irgendwo inmitten von wichtigen Unterlagen. Geht gar nicht.

Wichtig kann auch sein, wie gut die Box isoliert ist. Hält sie das Essen  eine bestimmte Zeit lang warm oder kalt?

Leider gibt es kaum Bento-Boxen aus Edelstahl, zumindest nicht als Behälter mit mehreren Fächern. Man nutzt also Kunststoff, so schick er auch verarbeitet sein mag, und da  sollte man darauf achten, dass man BPA-freien Kunststoff verwendet.

Zuletzt ist noch relevant, wie robust die Box ist. Je nach deinen Bedürfnissen kannst du also darauf achten, ob sie spülmaschinenfest ist, mikrowellengeeignet oder gar gefrierfest.

Was ist mit Suppe?

Suppe oder andere Flüssigkeiten (Tee, Infused Water etc.) mitzunehmen ist unabhängig von der eigentlichen Dichte der Bento-Box immer so eine Sache.

Auch hier gibt es Firmen, die sich auf genau sowas spezialisiert haben, wenn man sich mal umsieht. Grundsätzlich dürfte aber jeder von euch die klassischen Thermosflaschen kennen. 😉

Trotzdem wollen wir hier eine konkrete Firma erwähnen, die wir selbst gern mögen, nämlich Dora’s von Biodora. Aufmerksam geworden sind wir zufällig auf die Flaschen, weil wir zunächst auf die mit dem Neoprenanzug gestoßen sind und die sehr witzig fanden. Nachdem wir eine davon gekauft hatten, haben wir uns auch das sonstige Sortiment angeschaut, und da gibt es durchaus ein paar Vorteile.

Die Flaschen sind  zunächst mal aus Glas und temperaturbeständig von 0°C bis 80°C. 500ml sind ein Fassungsvermögen, das schon recht ordentlich ist und besser als viele (Kunststoff)-Fitnessbecher, außerdem gibt es auch welche mit 700ml Fassungsvermögen. Wer doch lieber Edelstahl mag: gibt es hier ebenfalls für 500ml und 750ml.

Neuerdings gibt es auch  Lunchboxen aus Glas von der Firma, aber die haben wir bisher weder irgendwo außerhalb des Internets gesehen , ausprobiert oder gekauft.

Und was ist mit diesem ganzen Deko-Kram?

Bentoboxen können wahre Kunstwerke sein. Da werden Tiere, Pflanzen und sonstige Formen ausgestochen und geformt, mit Augen  und sonstigen Merkmalen versehen.  Wenn man auf sowas Lust hat, kann man sich bei Bentos so richtig austoben.

Genutzt werden hier Silikonformen zum (weiteren) Trennen von Speisen, so genannte Food Divider oder kleine Spieße aus Holz (oder Plastik) . Auch hier kann man einfach nehmen, was man im Haus hat beziehungsweise simple Holzspieße, man kann aber auch nach speziellem Bento-Zubehör schauen und da jede Menge speziell produzierten Kleinkram kaufen.

Das alles sieht toll aus und kann bestimmt gerade bei Kindern dafür sorgen, dass sie sich auf ihre Lunchbox freuen, nötig ist all das aber nicht. Wie gesagt: Wenn man Spaß daran hat, dann ran an die Deko. Ansonsten geht es aber in erster Linie darum, sich ein buntes Essen mit zur Schule/Uni/Arbeit zu nehmen, und da braucht man vielleicht nicht unbedingt noch den Deko-Zeitfresser.

Rezept: Epische Kürbissuppe

Kosten in der Saison pro Person: ca. 2 Euro (mit Optionalem ca. 4 Euro)
Benötigter Küchenskill: Anfänger
Zeitaufwand: ca. 30min.
Benötigte Tools: Herdplatte, Stabmixer/Pürierstab, Topf (mind. 4l), Messer, ggf. Sparschäler


Halloween ist zwar vorbei, damit aber noch längst nicht die Kürbiszeit. Viele Kürbissuppenrezepte verwenden Möhren, um der Suppe noch mehr Orange zu verleihen (und teils auch, weil es einfach ein günstiges Pimpen ermöglicht). Unsere absolute Lieblingsvariante ist möhrenfrei, dafür hat sie eine fruchtige Note, ist mild und kürbissig zugleich. Und richtig episch wird sie, wenn sie mit noch mehr Kürbiszeug zubereitet wird. Aber lest selbst!

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